Dartverband
Berlin-Brandenburg e.V.

Bericht von der Präsidiumssitzung

Am Montag hat sich das Präsidium zur öffentlichen Sitzung im Scotsman getroffen. Hier sind einige Punkte zusammengefasst.

Förderungswürdigkeit von Vereinen

Viele unserer Mitgliedsvereine sind derzeit nicht als förderungswürdig gelistet. Da daran aber Zuschüsse gekoppelt sind, bitten wir die Vereine, dies zu überprüfen und ggf. einen Antrag bei der Senatsverwaltung zu stellen. Gemeinnützig ist hier nicht dasselbe wie förderungswürdig. Der Vorstand bietet seine Unterstützung an.

Buchhaltung und Haushaltsplan

Es wurde festgestellt, dass für 2016 weiterhin viel Arbeitet geleistet werden muss. Ein Haushaltsplan für 2017 soll demnächst auf Basis der vorliegenden Daten erstellt werden. Bzgl. Beitragserhöhung des DDV gibt es keine Neuigkeiten, da dessen Sitzung vorzeitig abgebrochen wurde.

Raucherproblematik

Erneut wurde in längerer Diskussion die Problematik des Rauchens an Spielstätten erörtert. Es wurde ausgeführt, dass Wirte, die einem Minderjährigen Zugang zu einer Raucherlokalität erlauben, mit Geldstrafen von 5.000 Euro zu rechnen haben (statt 1.000 Euro bei Erwachsenen). Es wurde nochmals klargestellt, dass sich die bisherige Ausschreibung ausschließlich für Ranglistenturniere und Meisterschaften bezog; mit Bedauern stellten wir wieder einmal fest, wie viel Gerüchte und Halbwahrheiten im Umlauf sind, die unserem Sport schaden.

Für die Turniere und Meisterschaften hatten wir in unserer Ausschreibung klare (und erfüllbare) Richtlinien angegeben. Leider konnten sich (aus anderen Gründen) nicht alle bisherigen Spielstätten bewerben. Es ist daher momentan davon auszugehen, dass nicht das komplette Turnierprogramm durchgeführt werden kann.

Für den Ligabetrieb wurde die Situation beispielhaft an mehreren Spielstätten diskutiert. Wir halten derzeit den Dart Palast bei der aktuellen räumlichen Trennung und Lüftung für einen akzeptablen Kompromiss. Im Red Lions wäre eine in unseren Augen brauchbare Lösung, das Rauchen auf den hinteren Raum zu beschränken (dort stehen viele E-Dart-Automaten und auch Steeldart-Scheiben sind angebracht) und DVBB-Ligaspiele im vorderen Raum durchzuführen, welcher Tresen, Toilettenzugang und derzeit 6 Steeldart-Boards beinhaltet.

Diskutiert wurde auch, ob die SpoWO angepasst werden muss, da dort in der aktuellen Fassung vom "rauchfreien Spielbereich" die Rede ist. Zwar wäre eine Präzisierung wünschenswert, scheint aber nicht dringlich zu sein, da eine viel schärfere gesetzliche Regelung besteht, die dies umfänglich regelt.

Einstimmung (bei einer bzw. zwei Enthaltungen) wurde festgestellt, dass die derzeitige Situation untragbar ist und geändert werden muss, und dass die geltenden Regelungen durchgesetzt werden sollen. Beschwerden, die in der Vergangenheit meist einfach ignoriert wurden, können keine Basis für einen sportlichen Spielbetrieb darstellen.

In der kommenden Saison werden Beschwerden daher entsprechend der SpoWO konsequent geahndet. Dies bedeutet entsprechend den "zu Null"-Verlust der entsprechenden Begegnung sowie eine in der SpoWO geregelten Geldstrafe für die Nichterfüllung der Auflagen zum Spielort. Beschwerdeberechtigt sind die Team-Kapitäne. Die Beschwerde muss vor Spielbeginn vorgetragen werden.

Spielstätten mit rauchfreiem Spielbereich aber Jugendverbot müssen ggf. gekennzeichnet werden; eine Lösung für den Spielbetrieb muss hier noch erarbeitet werden. Auf der Teamkapitänssitzung vor Saisonbeginn können ggf. Absprachen getroffen werden.

Es wurde dargelegt, dass nicht nur der Steeldart- sondern auch der E-Dart-Bereich von einer einheitlichen Nichtraucherregelung profitieren würde, wie es in anderen Ländern und Bundesländern der Fall ist; gleichzeitig wird aber hier das Versagen auf politischer Ebene gesehen ohne konkrete Lösungsmöglichkeit.

Teamhemden

Es wird angedacht, für die Zukunft einen neuen Satz Trikots anzuschaffen, da die alten sowohl von der Anzahl als auch vom Zustand unbefriedigend sind.

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